Fachrichtung Geowissenschaften

Der Geowissenschaftliche Präparator befasst sich mit naturhistorischem Material wie Versteinerungen (Fossilien), Gesteinen und Mineralien. Diese werden von ihm gesammelt, dokumentiert, zur wissenschaftlichen Bearbeitung vorbereitet und konserviert, um sie für Forschung und Lehre nutzbar zu machen und der Nachwelt zu erhalten.


Man unterscheidet drei Teilbereiche: Mineralogie, Geologie, und Paläontologie.


Im späteren Berufsleben erfolgt zwar meist eine Spezialisierung für einen Bereich, dennoch ist ein Basiswissen aller Bereiche notwendig, da sie eng miteinander verbunden sind und ständig ineinander greifen.


Der Beruf des geowissenschaftlichen Präparators ist im Wesentlichen ein technischer Beruf, der grundsätzlich ein umfassendes technisches Verständnis, handwerkliche und gestalterische Fähigkeiten und wissenschaftliche Kenntnisse erfordert, um gezielt bei der Arbeit vorgehen zu können. Dabei wird nicht nur das sachgerechte Bedienen von Handwerkzeugen, Maschinen und zum Teil hoch komplizierter Geräte verlangt, sondern auch die fachgerechte Verwendung der unterschiedlichsten Werkstoffe und Chemikalien.


Beschäftigung findet der Geowissenschaftliche Präparator z.B. in Instituten, Museen, der Industrie und der Privatwirtschaft. So vielfältig wie sie selbst sind auch die Arbeitsbereiche, die oft durch die Schwerpunkte des Arbeitsplatzes bestimmt werden.

 

Skelettrekonstruktion eines Urpferdes

Geiseltalmuseum (ZNS),

Martin-Luther-Universität Halle

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